Leitgedanke

Quelle: www.nachtderspirituellenlieder.de

Traum und Vision
Wenn Tausende singen, ist das der Beginn einer neuen Wirklichkeit.
Und es werden immer mehr.

Viele Menschen sind auf der Suche nach neuen Wegen, um ihre Spiritualität zu leben und zu teilen, unabhängig von traditionellen Religionen, Kirchen, Riten und Gesetzen. Sie wollen nicht so sehr über ihre Spiritualität, ihre Suche und ihre Sehnsucht nach dem Göttlichen reden, nicht nur davon hören und lesen. Sie möchten Gott nicht mehr außerhalb ihrer selbst suchen. Menschen möchten ein Teil des göttlichen Ganzen sein und diese liebende, große, heilsame, göttliche Kraft wirklich in sich und miteinander spüren. Im gemeinsamen Singen spiritueller Lieder in einem schönen, geschützten Raum kann genau das geschehen: Wir erleben, dass da etwas ist, das größer ist als wir selbst, wie auch immer wir dieses ‚ES‘ auch nennen. Vielleicht haben wir mit unseren Singnächten einfach den Zeitgeist getroffen und das Singen kommt den Bedürfnissen vieler Menschen entgegen, wieder mehr zu fühlen, zu erfahren, berührt zu werden.
Bei diesen Singnächten kann jeder so sein, wie ihm/ihr gerade zumute ist, mit dem ganz eigenen Glauben und der eigenen Gottesvorstellung, mit dem, was gerade in ihm/ihr lebt, was er/sie denkt und fühlt und ist. Vielleicht ist es das, was uns so sehr verbindet, dass wir alle Menschen sind mit der gleichen Sehnsucht, Menschen, die sich nach der Liebe und dem Licht sehnen und vielleicht manchmal im Singen etwas davon in unserer eigenen Seele erfahren.
„Wenn einer alleine träumt,
ist das nur ein Traum.
Wenn viele gemeinsam träumen,
ist das der Beginn einer neuen Wirklichkeit!“
Martin Luther King
Vielleicht besuchen so viele Menschen die Singnächte, weil sie dabei etwas erfahren, was sie brauchen: Nahrung für die Seele, Verbindung zu ihren Gefühlen, Gemeinschaft mit anderen Menschen, Ausdruck und Gebet ihres Herzens, Erfahrung des Göttlichen…Der Traum ist, dass wir immer mehr werden, die singend eine neue Wirklichkeit schaffen und etwas in diese Welt bringen, was die Welt so dringend braucht.
Wenn sich unsere Stimmen zu einem großen Gesang vereinigen, erfahren wir die Schönheit der Vielfalt und erleben, wie jeder mit seinem einzigartigen Ausdruck zu dem großen Ganzen beiträgt und dabei etwas Neues, Wunderbares entsteht.
So wie es in der Natur unzählige Ausdrucksformen gibt und alles sein darf, dürfen auch wir Menschen unsere eigene Stimme erheben und unseren Glauben, unsere Liebe, unser Menschsein auf unsere jeweils eigene Weise ausdrücken.

„Singen birgt unvergleichlich das noch schlummernde Potenzial in sich, wirklich eine Universalsprache aller Menschen werden zu können.“
Yehudi Menuhin

Nacht der spirituellen Lieder
in Aachen:
Abhiti Kunz und Alwine Deege

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